Der Persönliche Hilfen e.V. wurde 1985 in Diepholz als Vormundschaftsverein gegründet. Initiatoren waren Ärzte, Angehörige der Justiz sowie des Gesundheitsamtes in Diepholz. Erste Ziele waren damals besonders die Bereitstellung von Wohnraum für psychisch Erkrankte und seelisch Behinderte, die auf dem freien Wohnungsmarkt kaum Chancen für eine eigene Wohnung hatten.
Der Verein mietete Wohnungen selber an, übernahm die Kaution sowie die finanzielle Absicherung für die Vermieter und konnte damit dem betroffenen Personenkreis wieder eigene Wohnformen bieten.
Gleichzeitig engagierte sich der Verein, um dem Vormundschaftsgericht sog. Gebrechlichkeitspfleger vorzuschlagen, die in der Lage waren, den angesprochenen Personenkreis in der geeigneten Weise zu unterstützen.
Mit Hilfe von Landesmitteln wurde als Modellversuch im Jahr 1986 das Betreute Wohnen etabliert, das viele Betroffene in der eigenen Wohnung unterstützte und so oftmals eine Heimaufnahme vermeiden konnte.

Im Zuge des neuen Betreuungsrechts 1992 mußte sich der Verein neue Strukturen geben. Der Verein, d.h. der "e.V." konzentrierte sich nun auf die Aufgaben des Berufsbegleitenden Dienste im Auftrags des Landessozialamtes sowie auf die neuen “gesetzlichen Betreuungen”, die an die Stelle der alten Vormundschaften traten.
Die gemeinnützige GmbH wurde gegründet, um in Zukunft das betreute Wohnen und die Beschäftigung in der Werkstatt an der Bahn anzubieten. Geplant wurde bereits damals die Errichtung eines Wohnheims im Rahmen einer gemeindenahen Versorgung seelisch Erkrankter in Diepholz. Der Modellversuch des Betreuten Wohnens hatte sich bewährt, sodass der Landkreis Diepholz diese Leistung als Regelleistung der Eingliederungshilfe seit 1996 finanziert.
Im Jahr 2000 wurde das Wohnheim der GmbH nach langen Mühen eröffnet und bot seinerzeit schon 25 Plätze in der hiesigen Region an.
Im Jahre 2001 entstand der Integrationsfachdienst zur Wiedereingliederung Schwerbehinderter in das Berufsleben; der zunächst im Auftrag des Arbeitsamts spezielle Aufgabenstellungen übernommen hatte.
Erneute gesetzliche Änderungen des SGB IX erforderten eine Zusammenlegung des vorherigen "Berufsbegleitenden Dienst" mit dem "Integrationsfachdienst" zum neuem Integrationsfachdienst ab 2007 nun einheitlich im Auftrag des Integrationsamtes des Nds. Landesamtes für Soziales, Jugend und Familie.